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Verein für Briefmarkenkunde Koblenz von 1886 e.V.
Nächster Tauschabend:   23.10.17   Alle Termine anzeigen
Unsere Heimatsammlung

Unser Verein verfügt über eine umfangreiche Heimatsammlung, die als kurze Ausschnitte auf dieser Website präsentiert wird. Schauen Sie doch einfach mal rein!

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Fragen zum Thema Philatelie?

Wenn Sie Fragen zu Ihren Briefmarken haben, oder Ihre Sammlung verkaufen möchten, helfen Ihnen unsere FAQs (Häufig gestellte Fragen) sicher weiter.

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Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Wir hoffen, dass Ihnen diese FAQs bei Ihren Fragen rund um das Thema Briefmarken weiterhelfen können.
Sollten Sie jedoch Ihre Frage nicht finden oder noch mehr erfahren wollen, wenden Sie sich bitte an Herrn Kunze, der diese FAQs freundlicherweise verfasst hat.



Weitere Infos:
Fritz-Joachim Kunze
Erfurter Str. 46
56075 Koblenz
Tel. 0261/54295
f_kunze@web.de



Ich habe eine Briefmarkensammlung bekommen. Wie kann ich herausfinden, ob etwas Wertvolles dabei ist?

Eigentlich ist die Frage falsch gestellt, denn zuerst sollten Sie sich entscheiden, ob Sie die Sammlung selbst fortführen wollen oder aus Teilen daraus eine neue "Spezial-Sammlung" entwickeln möchten. Dazu ist ein guter Rat wichtig!
Diesen Rat erhalten Sie von Briefmarkensammlern im Verein Ihrer Nähe. In Koblenz beim Verein für Briefmarkenkunde Koblenz von 1886 e.V.

Wenn Sie ein typisches Album aus Ihrer Sammlung zu einem Treffen mitbringen, wird man Ihnen im Ortsverein bestimmt näheres sagen können. Wenden Sie sich dort zunächst einmal an ein Mitglied des Vorstands. Die beraten in jedem Fall sachkundig und ohne den Hintergedanken, eine Sammlung preiswert von einem Unwissenden aufkaufen zu können.
Hier erfahren Sie, wie Sie zu unseren Tauschtreffen gelangen, und wann diese stattfinden.



Kann ich mich auch alleine kundig machen?

Ja, mit etwas Geduld, Sorgfalt und Ausdauer, sowie einigen Hilfsmitteln wie Katalogen, die im Briefmarkenhandel - allerdings nicht gerade billig - zu haben sind. Hier werden die Sammelgebiete stark unterschieden, so dass man nicht für alle Länder Kataloge anschaffen muss.
MICHEL ist bei den Katalogen die führende Firma.
Aber Achtung: Die in den Katalogen angegebenen Preise sind reine Tausch- oder Vergleichspreise; auf keinen Fall kann man diese Preise bei einem Verkauf erzielen. Je nach Seltenheit der Marken höchstens zwischen 10% und 30% der angegebenen Preise. In der ersten Spalte stehen die Preise für postfrische Marken (also ohne Falz), in der zweiten die für gestempelte Werte.
Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass Briefmarken wertvoller werden je älter sie sind (Ausnahmen bestätigen die Regel). Unter den Marken gleichen Alters lässt sich dann noch unterscheiden hinsichtlich Dauermarken und Sondermarken, bezüglich des ehemaligen Nennwerts der Marke sowie der Erhaltung (gestempelt, postfrisch oder mit Falz). Hier gilt meistens: Sondermarken sind mehr wert als Dauermarken (weil die Auflage zeitbedingt viel geringer ist >> seltener), je höher der Nennwert desto seltener der damalige Verbrauch ( >> höherer Wert) und postfrische Marken (unbeschädigte Gummierung, kein Stempel) sind mehr wert als gestempelte.

Aber selbst wenn Sie jetzt feststellen, dass Sie sehr viele gestempelte Dauermarken mit geringem Nennwert erhalten haben, heißt das noch nicht sofort, dass dort keine wertvolle Marke dabei ist. Jedoch muss man vor übertriebenen Erwartungen warnen. Briefmarken sind keine Aktien oder Bundesschatzbriefe. Eine Einzelmarke mit einem Katalogwert über 5 � gilt durchaus schon als wertvoll. Marken mit einem Katalogwert von über 50 � oder gar 500 � kommen zwar vor, jedoch sollte man nicht erwarten, diese in größeren Mengen innerhalb einer Sammlung vorzufinden (meist existieren vielleicht 5 bis 10 Marken mit einem Wert von ca. 50 �).



Wer kann mir helfen, wenn ich mit den Katalogen nicht zurecht komme?

Wenn Sie sich nicht ganz alleine und ganz ohne Hilfe mit Briefmarken beschäftigen möchten, dann steht Ihnen z.B. der Weg offen, sich an den Briefmarkenverein vor Ort zu wenden (Adressen finden Sie über den Bundesverband Deutscher Philatelisten).



Soll ich meine Sammlung verkaufen?

In der Regel stecken in einer Sammlung aberhunderte Stunden Arbeit und viele Erinnerungen. Somit handelt es sich häufig mehr um ideelle Werte, die jedoch nicht entgolten werden. Wenn Sie auf das mögliche Geld nicht angewiesen sind, aber nicht sofort weitersammeln wollen, würde ich an Ihrer Stelle die Sammlung an einem sicheren (sonnen- und wassergeschützten) Ort lagern und sie durch die Zeit im Wert steigen lassen, um sie irgendwann einmal fortzuführen, oder sie zu einem Zeitpunkt zu verkaufen, zu dem mehr Geld bezahlt wird. Die gebotenen Preise korrelieren teilweise stark mit der allgemeinen wirtschaftlichen Lage.

Der Verkauf von Briefmarken zu einem halbwegs anständigen Preis ist zur Zeit sehr schwierig. Letztlich kommt es bei Briefmarken, aber auch bei Briefen auf die Qualität (bzgl. Erhaltung und absolute Seltenheit) an. Weiterhin ist es von vorneherein kaum lohnend, nur eine kleine Sammlung verkaufen zu wollen, es sei denn, der Katalogwert beläuft sich bei einem Einzelstück mindestens auf 25 � und bei dem Gesamtpaket auf mindestens 100 � bis 150 �.



Was kann ich erwarten für meine Sammlung zu bekommen?

Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten:
  1. Eigener Verkauf:
    Der Besitzer sucht verschiedene Veranstaltungen z.B. Tauschtage, Tauschabende der örtlichen Briefmarkenvereine, Flohmärkte u.ä. auf und versucht die Stücke einzeln an den Mann / die Frau zu bringen. Das kostet viel Zeit, gibt aber einen relativ hohen Erlös.

  2. Verkauf an einen Händler:
    Der Besitzer verkauft seine Sammlung an einen örtlichen Briefmarkenhändler. Dieser bietet dafür in der Regel ca. 10% des Katalogwertes. Dafür verliert man kaum Zeit.
Sollten Sie im Besitz von heimatkundlich interessanten Belegen sein, also z.B. Briefe mit örtlichem Sonderstempel, Postkarten mit Orts-Motiv, bietet sich das gezielte Aufsuchen der Veranstaltungen des örtlichen Briefmarkenvereins an (Termine siehe BDPh im Internet, örtliche Tageszeitung oder die Tauschabende des Koblenzer Briefmarkenvereins). mit etwas Glück findet man dann dort einen Abnehmer für diese Belege - der Erlös kann relativ hoch sein.

Ein Weg einen günstigeren Preis zu bekommen, könnte auch darin liegen, den Vorschlag zu unterbreiten, den Wert der Sammlung statt in Bargeld in Briefmarken zum Frankaturwert aufzuwiegen, die Sie dann für Ihre private Post verwenden können. (Es besteht zur Zeit ein überschuss an Marken in "ab-Qualität" >> weniger zum Sammeln geeignet).
© Briefmarkenverein Koblenz

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